Jobs und die richtige Bewerbung

Wer die besten Jobs ergattern will, sollte eine perfekte Bewerbung liefern. Die Frage ist nur: Wie sieht die aus?

Fast jeder kennt die Bestandteile einer schriftlichen Bewerbung: Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse, Foto. Das Foto wird dabei meist in die rechte obere Ecke des Lebenslaufs geheftet. Eine andere Möglichkeit ist, der Bewerbung ein Deckblatt zu geben und hier auch das Foto anzubringen.

Ein Deckblatt ist kein Muss, aber eine gute Möglichkeit, Akzente zu setzen. Hier kann ein bestimmtes Detail der Bewerbung besonders herausgestellt werden, gut macht sich auch eine Art Motto. So kann, wer sich um Jobs im sozialen Bereich bewirbt, ein geflügeltes Wort zum Thema „anderen helfen“ voranstellen. Je griffiger und origineller die Formulierung, desto besser.

Anschreiben und Lebenslauf

Das meiste Kopfzerbrechen bereitet Bewerbern oft das Anschreiben. Hier soll unter Berücksichtigung des Anforderungsprofils die Eignung für die ausgeschriebene Stelle dargelegt werden, ebenso die eigene Motivation für die Bewerbung. Hier aber nur Punkt für Punkt das Anforderungsprofil abzuarbeiten, wäre zu wenig. Es geht darum, Werbung für sich selbst zu machen und sich von anderen Bewerbern abzuheben.

Der Lebenslauf enthält, wenn diese nicht auf dem Deckblatt stehen, die Kontaktdaten des Bewerbers, außerdem die bisherigen Stationen seiner Ausbildung und beruflichen Laufbahn. Dabei ist es ratsam, den Lebenslauf an den jeweiligen Jobs auszurichten, für die man sich bewirbt und dasjenige besonders hervorzuheben, was den Bewerber für die angestrebte Stelle qualifiziert. Wenn dadurch keine Lücken entstehen, darf man auch einzelne Punkte weglassen: Wer zwanzig Jahre Berufserfahrung in einschlägigen Jobs hat, braucht nicht zu erwähnen, dass er während seines Studiums Nachhilfe erteilt hat.

Kurzbewerbung, Initiativbewerbung, e-Mail-Bewerbung

Erst Zeugnisse und gegebenenfalls Arbeitsproben machen die Bewerbung komplett. Ausnahme: Die so genannte Kurzbewerbung, die lediglich aus Anschreiben, Lebenslauf und Foto bestehen und nicht mehr als drei Seiten umfassen sollte. Eine Kurzbewerbung sollte man nur verschicken, wenn dies ausdrücklich verlangt wird. Der Hinweis, dass auf Nachfrage gern auch die kompletten Unterlagen eingereicht werden, sollte nicht fehlen.

Kurzbewerbungen sind auch dann beliebt, wenn man sich nicht um eine ausgeschriebene Stelle bewirbt, sondern quasi „auf gut Glück“ in einer so genannten Initiativbewerbung. Aber auch wenn diese Bewerbung nur drei Seiten umfasst, erfordert sie Vorarbeit und Recherche: Wer sich nämlich nicht auf ein vorgegebenes Anforderungsprofil beziehen kann, muss selbst herausfinden, was das Wunschunternehmen braucht und fordert. Außerdem gilt es, sorgfältig zu begründen, warum man im gewählten Unternehmen arbeiten will. Das fällt desto leichter, je mehr Informationen man hat.

Der große Vorteil einer Initiativbewerbung ist: Man konkurriert nicht mit Dutzenden anderer Bewerber. Und da ein nicht unwesentlicher Anteil der zu vergeben Jobs nicht öffentlich ausgeschrieben wird (Experten sprechen von bis zu 50 Prozent), stehen die Chancen gar nicht mal so schlecht.

Eine weitere Besonderheit ist die e-Mail-Bewerbung. Hier stellt meist das Anschreiben den text der e-mail dar, die weiteren Teile der Bewerbung werden als Anhang verschickt. Üblich ist das PDF-Format. Zeugnisse und andere Dokumente erscheinen als Scan.

Für weitere Informationen in Englisch klicken Sie hier!

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