Jobs in NRW

NRW ist das westlichste und mit 18 Millionen Einwohnern auf einer Fläche von 34.000 Quadratkilometern, auch das am dichtesten besiedelte Bundesland Deutschlands. Mitten in NRW liegt der Ballungsraum des Rhein-Ruhrgebiets. Dieser erstreckt sich von Mönchengladbach bis Hamm und zwischen Bonn und Wesel und ist das größte Ballungszentrum Deutschlands und sogar eines der größten in Europa. Über 11 Millionen Menschen leben allein in diesem Gebiet. Wirtschaftlich dominiert wird die Region von der Landeshauptstadt Düsseldorf, von Köln, eine der größten Städte Deutschlands und der Industrieregion des Ruhrgebiets. Das Ruhrgebiet erlebte zu Beginn des vorigen Jahrhunderts einen enormen Aufschwung durch die Kohleförderung und die Schwerindustrie. Sprach man von Jobs NRW, waren dies überwiegend Arbeitsplätze in der Montanindustrie. Inzwischen verliert das gewinnende und produzierende Gewerbe zunehmend an Bedeutung, viele Zechen und Hüttenbetriebe sind bereits geschlossen worden. Doch haben viele namhafte Unternehmen der Montanindustrie, wie ThyssenKrupp, Degussa oder die RAG, ihre Firmenzentrale und Produktionsstandorte im Ruhrgebiet und sind wichtige Arbeitgeber der Region. Düsseldorf, Köln und das Umland, waren von jeher als der Schreibtisch des Ruhrgebiets bekannt. Hier gibt es vielfältige Ansiedlungen von Medienunternehmen, Unternehmen aus dem Handel- und Dienstleistungssektor. Diese Mischung vor Ort, macht in NRW, Jobs sehr vielfältig und half auch die aktuelle Krise besser zu überstehen, als in Regionen wo das Jobangebot stärker auf einzelne Branchen oder Arbeitgeber konzentriert ist. NRW ist für viele große Unternehmen als Standort attraktiv, weil die Infrastruktur gut entwickelt ist und aufgrund der guten Ausbildungsmöglichkeiten an zahlreichen Hochschulen qualifizierte Mitarbeiter zu finden sind.

Strukturwandel der Jobs in NRW

Am deutlichsten wird der vollzogene Strukturwandel im Ruhrgebiet. Die früher vorherrschende Montanindustrie ist einfach weggeschrumpft. An Stelle der früheren Zechen und Industriestandorte sind riesige Einkaufszentren, Freizeitparks und Kulturstätten entstanden. Diese sorgen nicht nur für eine Vielzahl an Arbeitsplätzen im Handel- und Dienstleistungsbereich, sondern locken auch eine Menge Besucher aus den umliegenden Regionen an. Die so entstandenen Unternehmen schaffen also nicht nur Jobs in NRW, sondern duplizieren mit ihrer Sogwirkung auch gleichzeitig die Kaufkraft der Region. Energie war im Ruhrgebiet immer ein Wirtschaftsfaktor. Doch ist vor allem in den letzten Jahren das Umweltbewusstsein deutlich gestiegen. Das hat die Förderung und Verbrennung von fossilen Brennstoffen in Verruf gebracht und die Entwicklung alternativer Formen der Energieversorgung begünstigt. Dies führte nicht zuletzt dazu, dass gerade im Bereich der Energieversorgung viele innovative Unternehmen entstanden sind und sich in NRW angesiedelt haben. Inzwischen wird die Energiebranche schon als zentrale Branche für das Energieland NRW bezeichnet. Eine Zukunftsbranche ist es auf jeden Fall, denn die sichere und umweltverträgliche Versorgung mit Energie ist unverzichtbar und ein ständiger Motor für die Wirtschaft des Landes. Viele tausend Menschen in NRW haben bereits Jobs im Bereich der Erzeugung und Verteilung von Strom, Wärme und Kraftstoffen gefunden. Für die Zukunft werden dieser Branche gute Wachstumschancen prognostiziert. Gute Zukunftsaussichten versprechen auch Arbeitsplätze im Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrum in Köln. Über 10.000 neue Jobs in NRW wurden allein durch das Projekt des europäischen Satelliten-Navigationssystems Galileo geschaffen. Wer sich einen Überblick über Jobs NRW verschaffen möchte, besucht am besten die diversen Stellenbörsen im Internet. Fast alle großen Arbeitgeber und auch die Agentur für Arbeit veröffentlichen auf den Online-Plattformen ihre aktuellen Stellenangebote. Diese Datenbanken bieten dem Suchenden den Vorteil, mit Hilfe von Suchmasken die Angebote eingrenzen und nach Relevanz sortieren zu können.

Ausbildungsmöglichkeiten in NRW

Nahezu alle großen Unternehmen in NRW bieten in den anerkannten Ausbildungsberufen eine betriebliche Ausbildung im dualen System an. Das heißt, die Auszubildenden arbeiten und lernen im Betrieb und werden an festen tagen zusätzlich in der Berufschule unterrichtet. Den Abschluss der Ausbildung bildet die Prüfung vor der Kammer. Wer sich für ein Hochschulstudium zum Start in den Job in NRW entscheidet, hat die Auswahl zwischen 2.300 Studiengängen, die von den 68 Universitäten und Fachhochschulen des Landes angeboten werden. Damit verfügt NRW über eine sehr vielfältige Hochschullandschaft, die zur zeit von etwa 500.000 Studenten in Anspruch genommen wird.

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